:: Impressum
:: Kontakt
Freitag, 03.September 2010
 
Aufbau Deutschland
SPIEGEL-Kritik
Deutschland Deutschland über alles
Deutschtumsprech
Wahnsinn Deutschland
Politiker versagen - Nichtwählen ist die Antwort
Kabarett und Comedy im Fernsehn
Humor im Bundestag: die politischen Lieblingswitze der Abgeordneten
Kabarett-CD für Home-Karaoke
Kabarett-Shop (extern)

Leserbrief | 02.07.2010

Reine Natur (eine Art Gedicht)

Mal wieder havariert eine Plattform total

Rundrum deckt das Rohöl die See

Immer mehr Schmier verteilt sich global

Braun-schwarz wie die Augen vom Reh.

::: MEHR :::

Satireverständnis | 05.03.2010

Niemand hat die Absicht, einen Zaun zu errichten

Liebe, gutste Charlotte Knobloch, ich will mich gar nicht darüber beschweren, dass man von Ihnen eigentlich nichts anders wahrnimmt, als dass Sie sich hie und da echauffieren müssen, jemand habe einen unsäglichen Vergleich mit der Nazi-Zeit gebracht - geschenkt. Es ist ja nicht Ihr Problem, wenn Ihnen sonst nichts einfällt -  das geht ja den meisten Menschen so, und nur selten wird es im Alter besser - es ist das Problem der Medien, die Ihre inszenierte Entrüstung Mal ums Mal kolportieren. ::: MEHR :::

Rezension | 05.01.2010

Wir holen uns die Politik zurück ?

Über den Titel kann man lange sinnieren - auch nach Lesegenuss. "Wir holen uns die Politik zurück!" Was soll das bedeuten? Machen wir selbst die Politik, die bezahlte Politiker nicht auf die Reihe kriegen? Oder ergänzen wir sie (nur)? Oder binden wir unsere politischen Vertreter irgendwie an unseren Willen? Axel Brüggemanns Buch bleibt da nebulös. Er beschreibt einige Politikmuster recht anschaulich, leider meist ohne Quellenangabe, aber einen Neu- oder Gegenentwurf präsentiert er nicht. ::: MEHR :::

Internetexperte Bueb | 15.09.2009

Landesmedienanstalt und ihr Kompetenz-Interview

Landesmedienanstalten haben ein erhebliches Problem: Kein Mensch braucht sie. Das wäre nicht so schlimm und das Schicksal so vieler Behörden, wären sich dessen nur wenigsten viele Menschen bewusst. Doch zum Bedauern der weltfern organisierten Behördianer müssen sich nur ein paar private Rundfunkveranstalter mit ihnen herumärgern, dass Gros der Bevölkerung ahnt nichteinmal, was die Bundesländer da geschaffen haben. ::: MEHR :::

Kommentar | 01.06.2008

Beleidigungsfreiheit für Broder und Krienen

"Publizist und „Spiegel"-Autor Henryk M. Broder darf die freie Autorin Tanja Krienen auf seiner Internetseite nicht mehr als „antisemitischen Schlamperich” bezeichnen", berichtet die WAZ . Und berichten andere . Was vor allem in der Blogosphäre für eifriges Kommentieren sorgt.

Nun kann man das natürlich auf dieser Oberfläche abhandeln: der eine findet Broder einen brillanten Fabulierer, andere sind schlicht angwidert, wenn sie seinen Namen lesen. So funktioniert ja ein Großteil der Internetpublizistik: Reflexgebrabbel. Gaga, aber egal.

::: MEHR :::

Zigeunerkönigin | 21.03.2008

Druckt Eren Keskin in die Meinungs- und Militärfreiheit

"In der Innen- wie in der Außenpolitik wird alles von der Armee bestimmt. Egal wie sichtbar eine zivile Regierung in der Türkei auch sein mag, bis heute hat es keine einzige Zivilregierung vermocht, ihr Regierungsprogramm umzusetzen. Das Militär bestimmt in der Türkei nicht nur die Innen- und Außenpolitik, es tritt auch als große Wirtschaftsmacht auf. Mit ihrer "Oyak"-Holding ist die türkische Armee in 30 verschiedenen Wirtschaftsbranchen tätig. ::: MEHR :::

Gerechtigkeitsdebatte | 25.12.2007

Managergehälter: Politiker im Vergleich völlig überbezahlt

Politiker, weil sie mit ihrem eigenen Leben nicht zurande kommen, müssen ja ständig andere Leute verbessern. Nu also mal wieder - nicht neu: die unverdienten Bonzen. Wegen Gerechtigkeit und so sollen Manager für ihre schlechte Performance nicht mehr diese Millionengagen beziehen dürfen. Ist so eine Idee, der viele Politiker positiv gegenüberstehen, weil's das Mehrheitsvolk freut, und das muss zwischen den ganzen Ekelaktionen des Tagesgeschäfts auch mal sein. Parteipappnasen-Karneval quasi. Der Spiegel berichtete. ::: MEHR :::

Protestbrief | 24.11.2007

Wir sind keine „gelben Spione“, sondern einfach Menschen aus China!

Mit aufreißerischem und verhetzendem Titelblatt „Die gelben Spione “ und dem mit vielen unwahren Behauptungen und suggestiven Methoden geschriebenen Artikel „Prinzip Sandkorn“ in ihrer Ausgabe vom 27.August 2007 hat die Wochenzeitschrift »Der Spiegel« alle chinesischen Studenten, Wissenschaftler, Angestellten und Unternehmer in Deutschland faktisch als Wirtschaftsspione unter Generalverdacht gestellt. ::: MEHR :::

Gastbeitrag Julia Seeliger | 31.10.2007

"Einfach blöde - SPIEGEL ONLINE über Prostitution"

Mal wieder auf allerniedrigstem Niveau haut SpOn was raus - diesmal eine Reportage zum Thema Prostitution in Berlin , verfasst von Anna Reimann, die immer wieder durch reißerische Artikel auffällt , und Marie Preuß. Sex sells haben die beiden Redakteurinnen sich wohl gedacht, und den latenten deutschen Rassismus können wir dann auch gleich mal mitbedienen. ::: MEHR :::

Deutsche Hochkultur unpassend | 20.09.2007

CSU legt Goethe Parteiaustritt nahe

Die süßeste aller Landräte, Gabriele Pauli, ist eine echte Aufklärerin. Viel hat sie bereits zur Befremdlichkeit der CSU zu Tage gefördert, und nach ihrem neuen Vorschlag, Ehen auf sieben Jahre zu befristen, wissen wir auch: Johann Wolfgang von Goethe passt nicht zur CSU. Sagt Edmund Stoibers Stellvertreter Ingo Friedrich, der mit den Worten zitiert wird: "Wer solche Vorstellungen äußert, gehört nicht mehr in die CSU." Lesen wir also mal bei Goethe: ::: MEHR :::

Hirnseuche Demokratie | 06.08.2007

Kleine Utopie am Montag

"Demokratie? Lass mich mit dem antiken Scheiß in Ruhe." Eine normale Reaktion, wenn man am rauchfreien Tresen auf die deutsche Parteisoldatenoligarchie zu sprechen kommt und sich zu ihr mäkelnd verhält. Und tatsächlich muss auch der strenggläubigste Demokrat einsehen: so einfach ist der Sinn von Demokratie nicht einzusehen. Ein von Milliarden sinnloser Ge- und Verbote gelenktes Leben spart Denkzeit und macht Kapazitäten für mehr Rtlsat1prosiebenschisselaweng-Zufuhr frei. Auch unser liebstes Radfahrer-Hobby lebt davon, dass von oben wer ist, vor dem wir den Buckel krümmen können. Und wie unsicher wäre die Welt, wen nicht mehr nur der Lokus Ort unserer Selbstbestimmung wäre, sondern allüberall sich unsere Humanitas entfalten und ausbreiten könnte? ::: MEHR :::

Pressemitteilung | 26.07.2007

Lobby-Control warnt vor Gratis-Beamten

Als Lobbyisten verkleidete Aktivisten von LobbyControl sonnten sich heute mit Cocktails und Sandspielzeug vor dem Finanzministerium. Unter dem Motto „Lobbyisten in die Sommerpause – und dann nach Hause“ startete LobbyControl damit eine Kampagne gegen die Mitarbeit von Unternehmenslobbyisten in Ministerien. ::: MEHR :::

Journalismus am Abgrund | 14.07.2007

taz-Wahrheit verbreitet Helgoland-Lüge

Sehr geehrte Frau Rönneburg, bisher habe ich die taz für eine seriöse Publikation gehalten u.s.w. Doch bei Ihrer aktuellen Geschichte "Das deutsche Guantánamo" sind Sie einer einzigen PR-Kampagne des Innenministeriums aufgesessen. Mit ein bisschen Recherche hätten Sie das auch merken müssen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass Sie und Ihr Team überhaupt nicht auf Helgoland waren und dass Sie die angeblich dort geführten Gespräche einer auch mir vorliegenden Pressemappe des Sportministers entnommen haben. ::: MEHR :::

Expertentipp zu NSDAP-Outing | 03.07.2007

Hildebrandt, nicht beißen, sondern laut bellen!

Lieber Herr Hildebrandt, Alter, nun bleiben Sie doch mal besonnen. Focus berichtet also über Ihre (angebliche) NSDAP-Mitgliedschaft, worüber alle anderen berichten. Okay. Aber das ist doch noch lange kein "Rufmord", wie Sie im SZ-Interview behaupten. Denn für einen Mord muss ja wohl jemand tot sein. Das sind weder Sie noch Ihr Ruf. Wie sollte auch ein Magazin, dessen Chefredakteur Sie selbst als "Fakten-Kalfaktor" eingeschätzt haben, mit einer "liederlichen, betrügerischen journalistischen" Arbeit zu Ihrem Rufmörder werden? ::: MEHR :::

Welcher Mitmensch lohnt sich IV | 19.06.2007

Für Hartgesottene: das Modell Ehepartner

Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 4: das Modell Ehepartner ::: MEHR :::

DJV / BDZV | 17.06.2007

Hambacher Appell zur Pressefreiheit in Deutschland

Eine Presse, die der Politik nach dem Mund redet, taugt nicht für die Demokratie. Das wussten die Publizisten Jakob Siebenpfeiffer und Georg August Wirth ganz genau. Kritisch müsse die Presse sein, nur dann sei eine echte und vor allem freie Meinungsbildung möglich. Die beiden Demokraten gründeten den „Deutschen Preß- und Vaterlandsverein“. Dieser „Pressverein“ organisierte ein Volksfest – so unterlief er das Verbot politischer Versammlungen. Das war im Mai 1832, vor genau 175 Jahren. Das Hambacher Fest ist seither Synonym für den demokratischen Aufbruch und untrennbar verbunden mit dem Kampf für eine von jeglicher Zensur befreite Presse. Demokratie und Pressefreiheit sind untrennbar miteinander verbunden. Damals wie heute. ::: MEHR :::

Rüsselsheimer Filmtage | 04.06.2007

Satire über Selbstmordversuche gewinnt

Der Kurzfilm „Achterbahn“ von Frank Wegerhoff hat den ersten Preis der 14. Rüsselsheimer Filmtage für satirische Kurzfilme gewonnen. Die 1100 Zuschauer des zweitägigen Festivals im Rüsselsheimer Stadttheater wählten den 17 Minuten langen Spielfilm über die Tücken des Selbstmordes zum Gewinner des Wettbewerbs. Auf Platz zwei kam der Stop-Animationsfilm „Freilandeier“ von Daniel Faigle, die Trickanimation „Bundeswehrtyp“ von Till Penzek und Jon Frickey erhielt den dritten Preis. ::: MEHR :::

Welcher Mitmensch lohnt sich III | 01.06.2007

Modell Lebensabschnittspartner für Unentschlossene

Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung  immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 3: das Modell Lebensabschnittspartner für Untentschlossene.
::: MEHR :::

Welcher Mitmensch lohnt sich II | 30.05.2007

Im Test: Erlebnis-Modell Kind

Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? In einer kleinen Serie berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 2: das Erlebnis-Modell Kind. ::: MEHR :::

Gern gelinkt: Trickfilm | 29.05.2007

Der "Big Brother"-Staat (von David Scharf)

HV-Verbraucher-Service | 20.05.2007

Welcher Mitmensch lohnt sich?

Für umweltbewusste Verbraucher wird die Entscheidung immer schwieriger: Welchen Mitmenschen soll ich mir anschaffen? Waren die Modelle vergangener Zeiten von einfacher Machart (Mann geht arbeiten, Frau kocht) und wiesen geringe Restlaufzeiten auf, so verwirren moderne Human-Typen mit einer Vielzahl von Funktionen, Optionen und Genomen. Da reicht es schon lange nicht mehr aus, ein Kind einfach aufwachsen zu lassen. Dem anspruchsvollen Menschen-Nutzer stellen sich Fragen wie: Was für Services sollte ein Koital-Partner mindestens haben? Welche Up-Grades braucht der Dreijährige? oder Wo entsorge ich den Mitmenschen artgerecht?In einer kleinen Serie berät HV seine Leser über die optimale Anschaffung des für sie lohnenden Mitmenschen und stellt verschiedene Human-Typen vor. In Teil 1: das Basis-Modell Baby. ::: MEHR :::

Datenschützer | 16.04.2007

Keine heimliche Online-Durchsuchung von Computern

Wortlaut der Entschließung der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern: Bisher ist nur die offene Durchsuchung privater Computer gesetzlich geregelt. Trotzdem wollen staatliche Behörden auch heimliche Online-Durchsuchungen durchführen. Bei einer Online-Durchsuchung dringen Sicherheitsbehörden mittels sog. „Trojaner“ heimlich in den Rechner ein und verschaffen sich Zugriff auf alle gespeicherten Daten. ::: MEHR :::

Medienkritik | 16.04.2007

Falle Oettinger: Medien trampeln voll rein

Deutschland ist ja ein einziges "Von Fall zu Fall". Großartig. Der politische Pin-Up-Kalender, alle paar Tage gibt's ein neues Bild. Fall Kurnaz , Fall Steinmeier, Fall Pauli , Triumph und Niederlage, Sieg und Heil sind in Deutschland personalisiert. Nun haben wir einen "Fall Oettinger ". Er ist so kurz wie immer: „Anders als in einigen Nachrufen zu lesen, gilt es festzuhalten: Hans Filbinger war kein Nationalsozialist. Im Gegenteil: ::: MEHR :::

Netzwerk Recherche | 02.04.2007

Informationsfreiheitsgesetz im Praxis-Test

Mit 19,1 Millarden Euro Mehreinnahmen rechnet das Finanzministerium. Und zwar wegen der Erhoehung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent. Bloss - wie kommt man dort auf diese Summe? Einfach die bisherigen Mehrwertsteuereinnahmen um 19 Prozent zu vermehren (was den 3 Prozentpunkten Aufschlag grob entspricht) geht natuerlich nicht: Schliesslich erhoehen sich auch fuer den Staat mit der Anhebung der MWSt die Ausgaben, steht den Buergern weniger Geld zur Verfuegung etc.  massive Wechselwirkungen gilt es also zu beruecksichtigen. ::: MEHR :::

Allerneuste Frankfurter Schule | 26.03.2007

Schürzenhilfe für Spammm.de

Alles braucht mal ein Update: die Softair, der Promillespiegel und der nach NFS genormte Witzbaukasten. Heute spendieren wir den Kollegen von SPAM dazu einen Hyperlink, und zwar einen besonders schönen: http://www.dwdl.de/article/news_10164,00.html Der spart nämlich nicht nur 240 Zeichen ein, sondern macht aus der verwunderlichen Meldung "Was Zuschauer wirklich wollen" sogar eine Satire.

In diesem Land... | 22.03.2007

müssen selbst 80-Jährige noch hart ran

Eine ganze große Website in einem Verzeichnis - gibt es sowas noch? Ja. Wilhelm Rühl zeigt uns, wie es geht, - und wir zeigens voll tiefer, aufrechter Bewunderung. Kein Witz.

Gelesen | 19.03.2007

Räubergeschichte im Spiegel

„Der Goldschatz aus dem Bunker“, so lautet die recht harmlose Überschrift des Spiegel-Titels der vergangenen Woche (Spiegel 11/2007). Er ist zweigeteilt. Einmal geht es um die „spektakuläre Beutekunst-Ausstellung“ bzw. „aktuelle Beuteschau“ bzw. „das Beutekunst-Projekt“: „Moskau zeigt Raub-Gepränge aus der Schattenwelt der Merowinger – jener germanischen Unholde“, von denen der zweite Teil der Titelgeschichte handelt, waren die „blonden Kämpfer“ doch maß- und vorgeblich für den „größten anzunehmenden Unfall der Weltgeschichte“ verantwortlich: den „Absturz Roms und den Beginn des Mittelalters“. ::: MEHR :::

Redakteurshirnforschung | 10.01.2007

Deutsche Redakteure erkennen geilen Schwachsinn intuitiv als meldungsrelevant

Dem Redakteurshirn ist genetisch ein ewiges Geilheitsideal eincodiert: es reagiert auf obskuren Wissenschaftshokuspokus, der mit Sex zu tun hat, und sendet darauf einen starken Impuls aus, irgendeinen Blödsinn zu schreiben. ::: MEHR :::

HV-Recherche stoppt Datensammlung | 31.12.2006

BARMER vermisst Kinder - nur zum Allgemeinwohl

Die Musterung erfolgt in zwei Terminen - aus Effizienzgründen. In einer ersten Maßnahme werden die volkswirtschaftlichen Basisdaten aufgenommen: Körpergröße und Gewicht, die in die Standardwährung für hirnfreies Humankapital, den BMI umgerechnet werden. Nur ein paar besonders fette Blagen heulen bei der Prozedur. ::: MEHR :::

HV-Studenten-Service | 28.11.2006

Grundkurs Seriöse Wirtschaftsnachricht

Wie mache ich eine seriöse Wirtschaftsnachricht? In unserem HV-Studenten-Service erklären wir heute angehenden Journalisten an einem Beispiel wie es geht. Vorlage ist die Konsumklimastudie November 2006, die aktuell durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vorgelegt wurde. ::: MEHR :::

HV-Studenten-Service | 26.10.2006

Grundkurs Wissenschaftsmeldung

Spiegel Online gibt uns aktuell das schöne Beispiel einer gelungenen Wissenschaftsmeldung für sinnfreie Unterhaltungsmedien mit bildungsblödem Anspruch. Für Journalismusstudenten im gerade begonnenen Erstsemester hat HV einmal das Erfolgsrezept entschlüsselt. Die sieben katzengoldigen Regeln lauten: ::: MEHR :::

Von Tanja Krienen | 09.10.2006

Über die völlige Grundlosigkeit, Ähnlichkeiten zwischen Henryk M. Broder und Karl Kraus feststellen zu wollen.

Jene, die den „Untergang der Welt durch schwarze Magie“ in den Feuilletons und anderen Schwatzbudenbezirken, z.B. den medialen „Talk-Shows“, deren Charakter man unbedingt wörtlich nehmen sollte, inszenieren, äußern manchmal den Ein- oder Ausfall, der „deutsch-jüdische Publizist“ Henryk M. Broder erinnere in seinen Artikel an Karl Kraus (siehe: Wikipedia ). Ob sich nun Broder wirklich an Karl Kraus erinnert, oder die Postulierer dieser gewagten These an der Sprach-, Literatur- und Kultur-Kritik-Demenz leiden, ... ::: MEHR :::

Gsella am Dienstag | 04.10.2006

Joseph Goebbels

Propagandaminister Broder spricht | 02.08.2006

Israel führt einen unschuldigen Krieg

"Mit Sitzblockaden gegen die Hisbollah?" fragt Henryk M. Broder auf Spiegel-Online, und wer schon einmal etwas von Broder gelesen hat, kann sich die Antwort denken. Was Broder beharrlich nicht checkt: es gibt keine jüdische Rasse. Die Menschen, die heute in Israel wohnen, sind keine besondere Züchtung. Sie unterscheiden sich biologisch nicht von ihren Nachbarn nah und fern. Weshalb wir mit aller größter Sicherheit in Israel einen ähnlichen Bevölkerungsanteil von Groß- und Kleingeister, Intelligenten und Bekloppten antreffen wie überall sonst auf der Welt. ::: MEHR :::

Kommentar | 23.07.2006

Middle East War as usual

Wer den menschlichen Schwachmatismus studieren wollte, hätte mit dem jüngsten "Nahost-Konflikt" ein probates Modell. Zurecht interessierte sich die Forschung allerdings nicht für Schwachmatismus - wären dann doch hunderte Lehrstühle überflüssig. Und so ist mal wieder Hochzeit für Quasselköppe. ::: MEHR :::

Dokumentation | 20.07.2006

GEZ: "Voll akzeptierte Gebührenpflicht"

Die internationale Kritik am GEZ-Angriffskrieg auf "neuartige Empfangsgeräte" reißt nicht ab . Mittelstand und Steuerklagebund haben sich gefechtsklar gemacht. Als objektiver Kriegsberichterstatter wollte die Leuchtturm-Redaktion des HV wissen: Mit welcher Beute ist denn zu rechnen. Denn darüber hüllt sich die GEZ angeblich in Schweigen. ::: MEHR :::

Pressfreiheit | 30.06.2006

Günther Jauch Hochzeit mit Rechtsschutz

Das Ceterum censeo zum BILDblog heißt natürlich: "Die machen einen guten Job, das ist wichtig, Gegenöffentlichkeit, Blabla." Aber mit der Penetranz, mit der sie sich als Schlaulies und BILD als Doofheini hinstellen, geht doch einiges über den Jordan. Im Fall der juristischen Würdigung eines Berichterstattungsinteresses über Jauchs-Hochzeit verbeißen sie sich mal wieder im Kleinklein . ::: MEHR :::

Deutsche Lightkultur | 14.04.2006

Was darf die Satire nicht?

Was darf die Satire nicht?  Satire darf keinen noch halbwegs schönen Ron Sommer zeigen.
Satire darf nicht Benjamin von Stuckrad-Barre verhöhnen.
Satire darf kein Klopapier bedrucken.
::: MEHR :::

Für Sie gelesen | 13.04.2006

Satire nix gut für Schulunterricht

Satire in der Provinz - das ist mehr zum Lachen als im veräpfelten Frankfurt. Beispiel Nürtingen. Da hat eine Schule die Titanic abbestellen müssen und dann doch wieder abonniert. Gerne verweisen wir auf die investigative Geschichte von Barbara Gosson über Politik und Macht und den Parteienfilz von der Schulsekretärin bis zur Bundeskanzlerkandidatin. ::: MEHR :::

Dummheit | 01.04.2006

Die öffentliche Veranstaltung

Was ist eine öffentliche Veranstaltung? Sie ist ein schönes, grauses Lehrstück über die Blödheit der Menschen. Nehmen wir einmal diese Eröffnung einer Straße: ::: MEHR :::

Die Woche | 18.02.2006

Vogelgrippe, olympischer Sex, Wolfgang Schäuble, Rübezahl

Die Vogelgrippe tönt herauf vom Keller der Brust; man kann solche Krisen an ihren Tönen scheiden, wie ich zeigen werde - der Rhythmus einer Krise schwillt und fällt dagegen immer so: erst tröpfelt es und rinnt leis’ zusammen, das sind die Meldungen im Vermischten; über Nacht aber braust der Bach, schäumt auf zum Fluss, zum Strom der Leitartikel und o Bild! Brennpunkte, breitet er sich und deckt das Land und fließt ins unendliche Meer: das ist das Feuilleton. ::: MEHR :::

Annotationen | 08.01.2006

Deutsche Komiker nerven FAS-Redakteur

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Also sei Stefan Niggemeier (FAS ) sein biederer "Diether Krebs war lustig"-Humor gegönnt. Warum nicht. Als Kind habe ich mich auch über Didi weggeschmissen. Über Medienjournalismus hingegen könnte man streiten - wenn denn jemand mitmachen würde. Das geht aber leider nicht, weil die dafür zuständigen Medienjournalisten Tag und Nacht fernsehen und dieses Leiden zwischendurch als Erholungspause in Texte fassen müssen, wenn sie nicht gerade mal einer Medien-Jury beisitzen - oder beides vereinen. So wie heute . Stefan Niggemeier leidet unter den deutschen Fernsehkomikern. Offenbar gibt es da einen "im breiten hessischen Dialekt" blödelnden Marburger und einen großkotzigen Essener Porschefan "mit Minipli, geschmackloser getönter Brille und zu engen Jeans". ::: MEHR :::

Berliner Konsortium | 13.10.2005

Kurt Tucholskys Deutschlandkritik erhält Update

Mit einem "Relaunch" von Kurt Tucholskys kritischem Bilderbuch "Deutschland Deutschland über alles" wird sich der Verlag "Berliner Konsortium" den 70. Todestag des bekannten Publizisten würdigen. Während sich andere Verlage überwiegend auf den Nachdruck Tucholskys prosaischer Werke wie "Rheinsberg" oder "Schloß Gripsholm" konzentrieren, will das Berliner Konsortium seine Linie des kritischen Journalismus in Buchform fortsetzen. In dem 1929 erschienenen Original kritisiert Kurt Tucholsky in Wort und Bild das wilhelminische Deutschland. "Es ging Tucholsky im Jahr der Weltwirtschaftskrise mit seinem Deutschland-Buch um eine möglichst wirkungsvolle Beeinflussung von Wählermassen: gegen deutschen Militarismus, gegen soziales Unrecht und Klassenjustiz, gegen neuen deutschen Chauvinismus sowie gegen unfähige »Realpolitiker« aller Couleur." (Kindlers neues Literaturlexikon) ::: MEHR :::

Gastbeitrag PeeWee | 27.08.2005

Reiseführer durch Bressinien

Bressinien ist ein kleines, fast unbekanntes Land, das zwischen Irak und Iran liegt und dem Fachkundigen durch seine vielleicht einmaligen Kulturstätten bekannt sein dürfte. Leider erscheint Bressinien auf den wenigsten Landkarten, da es dem Iran zugerechnet wird, oder dem Irak, in manchen Fällen aber auch Israel oder den USA – je nach der aktuellen politischen Situation. ::: MEHR :::

Fortschritt aus Österreich | 13.08.2005

"Maßschneiderei bietet Strahlenschutzbrusttasche für Handys"

Deutschland muss wieder einmal neidvoll an die Alpen glotzen. In Österreich bewahren Maßanzüge jetzt die gsellschaftliche Elite vor dem Strahlentod. So sind Ärtzte und Top-Sportler quasi schon zu 99,999999 Prozent gerettet. Der Helgoländer Vorbote dokumentiert, wie die Kleine Zeitung den sensationellen Fortschritt investigierte: ::: MEHR :::

Bundestag | 14.07.2005

Schlechtester Zwischenrufer: Jakob Maria Mierscheid

Der HELGOLÄNDER VORBOTE präsentiert heute die besten Zwischenrufer des Bundestages. Doch nicht alle Abgeordneten belebten mit unangemeldeten Lautäußerungen das Plenargeschehen. Schlechtester Zwischenrufer: Jakob Maria Mierscheid , SPD. Der HELGOLÄNDER VORBOTE fragt, woran es gelegen hat. ::: MEHR :::

Medien | 09.07.2005

5 Tipps für Terrormeldungen

1. Papst zitieren
2. Sicherheitsrat erwähnen
3. Politiker-Häuptlinge "Staatenlenker" nennen
4. Reaktion der Börse nicht vergessen
5. Ganz wichtig: deutsche Opfer abzählen!

::: MEHR :::

Termin-Service | 03.05.2005

Kabarett und Satire im Fernsehn

Ein Service des Nürnberger Burgtheaters: die eventuell unterhaltsamen Fernseh-Ereignisse der nächsten Tage.

Poesie | 27.04.2005

Blutsaugerreim

Weil

Zecken necken kecken Recken

und damit ob’s

Verrecken Schrecken wecken

immer fleißig

Heckenecken checken

Verbannung nach Helgoland | 28.03.2005

Gewaltenteilung - Eine Illusion

Das deutsche Parlament – früher Bundestag, dann Wasserwerk, heute wieder Reichstag – wurde am 16. Oktober 2002 abgeschafft. Anders als Schröders erste gottbezugsfreie Vereidigung zum Chefsachenerklärungsberechtigten oder sein Nurnaturseitenhaar provozierte dies keine Leitartikel, das Bundesverfassungsgericht lehnte es ab, sich damit zu befassen.

::: MEHR :::

Recht | 31.01.2005

Sind Journalisten Stalker wie alle anderen auch?

Ein „Gesetz zur Bekämpfung unzumutbarer Belästigungen“ soll künftig Bürger vor unerwünschten Nachstellungen schützen. Der Bundesrat wird im März einen von der hessischen Landesregierung eingebrachten und von einer Bund-Länder-Kommission überarbeiteten Gesetzentwurf beraten. Der neue Straftatbestand kennt dabei keine Privilegien und Ausnahmen für die traditionell aufdringlichsten und hartnäckigsten Belästiger – die Journalisten. ::: MEHR :::

Arbeiterlyrik | 29.01.2005

Gruß an Bettina Gsella

Sind so scheiße Kinder,
nichts drin und viel dran
darf man nicht versohlen
bricht sich sonst die Hand

Sind so scheiße Jungen,
picklig und hauptkahl
können drum nicht bumsen
wird der Sack kruppstahl

Hirngeleerte Menschen
braucht der Staat sehr viel
plattenbauter Nachtschlaf
Parteisoldat das Ziel. ::: MEHR :::

Scheiß Werbung::::::::::::
Verbannung nach Helgoland - Reich & glücklich ohne Politiker

Das völlig andere Deutschland-Buch, das die Einführung der Demokratie nicht nur fordert, sondern für möglich hält. Hardcover Im Buchladen für 13,50 EUR zu haben. Rezension RP: "Es sollte deshalb Pflichtlektüre für jeden sein, der sich mit Politik beschäftigt. Vor allem für Politiker." Aktueller Wahnsinn hier.
Keine Werbung


ONLINE-WAHN Das kuriose Bild des Tages
Deutschland, Deutschland über alles

Kurt Tucholsky relaunched. Der Bestseller von 1929 neu herausgegeben von Timo Rieg. Mit aktuellen Bildern und Dokumenten und einer feinen Auswahl an Tucholsky-Texten aus dessen Gesamtwerk. Hardcover, ISBN 3-938081-91-0, Verlag Berliner Konsortium, 18.- EUR. In jeder Buchhandlung. Rezension zum Relaunch hier.

Es geht um alles! 500 neue Abos für die Jungle World.

Das Zitat des Tages wird Ihnen präsentiert von www.zitate.de
Als investigative...

Berliner Insel-Zeitung sind wir natürlich Fan von Netzwerk Recherche.

gulli underground
world