Erlebnis-Modell Kind
Ausstattung:
Das Erlebnis-Modell Kind ist bereits voll interaktiv nutzbar und weist hier insbesondere im Bereich Sound eine erstaunliche Bandbreite auf. Allerdings ist es bei heutigen Modellen kaum mehr möglich, sie einfach von alleine laufen zu lassen. Ständige Upgrades, Erweiterungen und Zusatzhardware sind ein Muss! So sollte ein Kind mindestens mit Multi-Fremdsprachen-Fähigkeit aufgerüstet werden und ein- bis zweimal täglich in sog. „organisierten Freizeitaktivitäten“ auf gesellschaftliche Defekte überprüft werden.
Wartung:
Aufwändig! Zwar lässt sich das Modell laut Herstellerinformation mit fast allen für Mitmenschen gängigen Energielieferanten aufladen, doch gibt es hier fast immer Fehlfunktionen (v.a. im Hinblick auf Gemüse). Zudem benötigt ein Kind erhebliche Mengen an Zuwendung und startet hier auch von sich aus Anfragen im Quengel-Modus. Ebenfalls zu beachten: die immer häufigeren staatlichen Überprüfungen (Ist das Kind zu dick?, zu doof?, zu oft vorm Fernseher? etc.). In der Regel weist ein Kind nach mehrjähriger Nutzung inzwischen mindestens einen staatlich festgestellten Mangel auf.
Vor- und Nachteile:
Großes Plus ist natürlich der hohe Erlebnis-Charakter des Kindes: man unternimmt Aktivitäten, die einem zuvor nicht im Traum eingefallen wären. Auch für Planer bietet das Kind eine Menge Möglichkeiten.
Als nachteilig erweist sich der hohe Aufwand sowohl was Ausstattung wie Wartung angeht. Filter gegen (die durchaus häufigen) Spam-Informationen seitens des Kindes können kaum gesetzt werden. Auch fehlt ein Stand-by-Modus. Es empfiehlt sich das Kind ab und an an einen Fernseher anzuschließen.
Vorsicht! Zunehmend mehr obskure Publizisten-Trojaner versuchen ihr harmloses Modell Kind zu übernehmen und in einen „zukünftigen Lastenträger für den Erhalt des Sozialstaates und Deutschlands überhaupt“ umzuwandeln.
Anschaffung:
In der Regel nur als Erweiterung des Basis-Modells Baby.
Fazit:Nichts für Anfänger und Gelegenheits-Mitmenschen. Für Jump-‚n’-Run-Liebhaber, Strategen und Planer ein Muss.




