Sie zitieren einen namentlich nicht genannten Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums für Inneres: "Können Sie ordentlich interpretieren, was einer sagt? Ja? Dann dürfte ihnen doch klar sein, dass Helgoland demnächst eine wichtige Stellung erhält, oder?"
Sehr geschickt lenkt er Sie auf die falsche Fährte, die Sie selbst erst legen. Wenn Sie bei gugel die Suchbegriffe "Helgoland Schäuble" eingeben, stoßen Sie nur auf Ihren eigenen Quatsch. Logisch, dass Sie den abgeschrieben haben. Aber wer das Thema ein wenig gründlicher angeht und investigativ nach "Helgoland Politiker" sucht, dem offenbart sich eine nicht zuletzt vom aktuellen SPIEGEL mitgetragene Verschleierungs- und Umdeutungskampagne. In dem Interview heißt es klar und sinngemäß: "Natürlich sehen die Bürger alles anders und wollen die Kacke nicht, die wir fabrizieren, aber das darf einen alten, gebrochenen Haudegen nicht kratzen, der sagt 'ja, ja, Kind, ich verstehe dich ja, aber der Onkel meint es gut mit dir du wirst schon sehen dass dir das auch Spaß macht' und am Ende sind alle überzeugt wovon auch immer."
Ich erwarte daher, dass Sie in der nächst möglichen taz-Ausgabe Ihren Fake zurücknehmen und den Leserinnen und Lesern tatsächlich mal die Wahrheit sagen. Herzlichen Dank und mit kollegialem Kuss, Tg




