Politiker brauchen nicht weniger, sondern mehr Pension. Vor allem müssen sie diese schneller erwerben, so wie in dem vom Bund der Steuerzahler kritisierten angeblichen Top-Versorgungsland Hessen.
Dass eine Wahlbeamtin nach nur 6 Dienstjahren 3077 Euro Ruhestandsbezüge
erhält 
, ist nur recht und billig. Denn wir brauchen weniger Westerwelle, Seehofer, Nahles oder Roth, die hauptberuflich von einer politischen Funktion in die nächste Fallen. Wenn Politik nicht nur für Parteifunktionäre offen sein soll, braucht es schon nach einer Amtszeit eine angemessene Pension - die allerdings davon abhängig gemacht werden könnte, ob die Wähler mit der Arbeit ihres Vertreters auch zufrieden waren.
Die Sicherheit einer Pension allein bringen natürlich noch keine neuen Gesichter in die Politik (hierfür müsste die Macht der Parteien deutlich beschnitten werden). Aber sie ist eine wichtige Voraussetzung, dass auch mal interessante Menschen in der Politik auftauchen.
Timo Rieg