Polizistin klagt: „Bei Frauen fehlt mir die professionelle Härte“

Du_bist_D_2Aufschrei für Fortgeschrittene. Der Helgoländer Vorbote unterstützt die Verwaltungsklage einer Polizistin, die sich dagegen wehrt, bei Personenkontrollen und Leibesvisitationen immer nur Frauen befummeln zu müssen, während Männer den männlichen Kollegen vorbehalten seien. „Ich bin lesbisch, habe große Probleme, bei der Arbeit sachlich-korrekt zu sein“, sagt sie dem Magazin ihres Vertrauens.„Dürfte ich Männer abtasten und leibeshöhlenmäßig inspizieren wäre das für mich viel einfacher und meine Arbeit gewissenhafter.“ Sie verwehrt sich gegen die ihr per Dienstanweisung unterstellte heterosexuelle Orientierung. Und sie weiß: vielen schwulen Polizisten geht es ebenso.
Möglicherweise löst sich das Problem aber auch auf bürokratischem Wege. Denn nach einer neuen Gendermainstreamingverordnung darf künftig bei Neueinstellungen nach der amtsärztlichen Inspektion nicht mehr das (vermutete) Geschlecht der Polizeidiensttuenden in die Personalakten übernommen werden.

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